Der Dom zu Verden

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um 800

Errichtung einer ersten Holzkirche zur Zeit Kaiser Karls des Großen

 

um 950

Bau einer zweiten, größeren Holzkirche, da der erste Bau durch ein Feuer zerstört worden war

 

1028

Weihe des ersten um den Anfang des 11. Jahrhunderts an gleicher Stelle errichteten Steindoms

 

1150 bis 1180

Umbau in eine romanische Basilika (Reste des Kreuzganges und der Turm bis heute erhalten)

 

1268 Zerstörung des Domes durch ein Feuer im Inneren

 

1290

Grundsteinlegung des heutigen Domes durch den Urenkel Herzog Heinrichs des Löwen, Bischof Konrad (1269-1300). Zwischenzeitlich knappe Finanzmittel bedingten eine Unterbrechung der Bauarbeiten von 1323 bis 1473, Weiterbau ab 1473

 

1490

Feierliche Weihe des nun gotischen Domes durch Bischof Barthold von Landesbergen (1470-1502)

 

31. Oktober 1568

Erster evangelischer Gottesdienst im Dom

 

1830

Umfangreiche Restaurierungsarbeiten, Freilegung von 120 Gräbern, Entfernung zahlreicher Denkmäler und Epitaphien; erhalten geblieben sind nur das romanische Taufbecken und der um 1350 geschnitzte Levitenstuhl (Priestersitz) im Chorraum

 

 

Architektonische Besonderheit:

Der Hallenumgangschor, erstmalig in Deutschland nach Vorbild der Kathedrale von Reims

 

Orgeln:

Die spärlich erhaltenen Quellen aus jener Zeit geben nur wenig Auskunft über die ersten Domorgeln. Jedoch muß zumindest im Jahre 1304 bereits eine erste Orgel existiert haben. Einem aus dem Jahre 1472 stammenden Testament können wir entnehmen, daß es bereits im 15. Jahrhundert zwei Instrumente im Dom gegeben haben muß.

Weitere Beschreibungen der Dom-Orgeln siehe unter Orgel.